Den Zilpzalp hört man im Frühjahr und Sommer fast überall, denn er ist in Mitteleuropa einer der am weitesten verbreiteten und der häufigste Laubsänger. Im Frühjahr, wenn die kleinen Singvögel aus ihrem Winterquarteier am Mittelmeer zurückkehren, sind sie weder zu überhören, noch zu übersehen. Mit fortschreitender Vegetation wird es dann jedoch schwieriger den rufenden Zilpzalp, der auch Weidenlaubsänger genannt wird, im Laub der Bäume zu entdecken. Der Zilpzalp brütet in Wäldern und in naturnahen Gärten und Parks. Seinen Namen verdankt er dem eingängigen und monotonen Gesang, der tatsächlich wie „zilp zalp zilp zalp“ klingt. Der Zilpzalp ähnelt dem Fitis, hat aber als Kurzstreckenzieher kürzere Handschwingen (sicherstes Kennzeichen) und dunklere Beine (nicht immer deutlich zu erkennen). Der Gesang beider Arten ist unverkennbar.