Die Zugvogel kehren zurück

Feste soll man feiern wie sei kommen und heute war ein Festtag: Bei herrlichem warmen Wetter und besten Licht traf der Gartenrotschwanz -ein Langstreckenzieher- heute am 31. 3. 21 wieder in unserem Garten ein. Er kam früher als in den letzten Jahren und schien mit seiner Umgebung vertraut zu sein, selbst an seine Futterstellen schien er sich zu erinnern. Noch nicht wieder zurück ist bei uns dagegen die Mönchsgrasmücke, auf die ich schon länger warte. Vor drei Tagen war ein Hausrotschwanzweibchen zu Gast, blieb aber nicht. Der Zilpzalp ist seit gut zwei Wochen zurück, die Singdrossel noch länger. Bachstelzen sind schon lange in der Gegend, in ihrem Brutrevier aber erst seit heute. Bin gespannt welche Art als nächste im Garten auftaucht. Traditionell als letzte Art findet sich der Grauschnäpper (nicht in jedem Jahr und manchmal erst Anfang Juni) in unserem Garten ein. Ach übrigens: Der Gartenrotschwanz muss auch noch etwas auf sein Weibchen warten. Das kommt meistens ein paar Tage später heim und möchte dann auch gleich gute Nistplätze gezeigt bekommen.

 

Die Ankunftszeit einiger Zugvögel in der Umgebung:

4.2.    Singdrossel und Misteldrossel

9. 2.   Feldlerchen

22.2.  Brachvogel, Schwarzkehlchen

9. 3.   Austernfischer im Brutrevier (14 Tage zuvor bereits Trupps an Gewässern)

13.3.  Heidelerche 

16.3.  Zilpzalp

24.3.  Rotmilan 

26. 3. Knäkente, erste Rauchschwalbe

29. 3. Hausrotschwanz (fem.), ab 30.3. größere Anzahlen 

31. 3. Gartenrotschwanz (Männchen)

1. 4.   Flussregenpfeifer, erste Gartenrotschwanzweibchen 

2.4.    Wiesenschafstelzen

3.4.    Steinschmätzer

4.4.    Hänfling

8.4.    Mehlschwalben und Hunderte von Rauchschwalben  

8.4.    Mönchsgrasmücken (endlich und plötzlich viele)

8.4.   Fitis


                    Natur erleben und Natur bewahren

 

Nichts ist spannender und interessanter als die Natur in all ihren Facetten. Die Artenvielfalt der Insekten, der Vögel, der Fische, der Säugetiere, der Pflanzen, scheint unerschöpflich zu sein. Ein Leben reicht bei Weitem nicht aus, um alles bestaunen und bewundern zu können. Und doch: Natur ist verletzlich, Arten verschwinden für immer und ganze Ökosysteme sind in Gefahr. Die vorhandene enorme Vielfalt möchte ich hier wenigstens zum Teil zeigen, in der Hoffnung, vielleicht einen kleinen Beitrag zu ihrem Schutz zu leisten. Möge die Biodiversität auch unseren Kindern und Enkeln und entfernten Generationen erhalten bleiben!


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