Flussregenpfeifer, little ringed plover, charadrius dubius - d


Der Flussregenpfeifer (Thinornis dubius syn. Charadrius dubius) ) war bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts entlang der Flüsse in Deutschland weit verbreitet. Er brütete auf den Kies- und Sandbänken der Flüsse und Seen. Im Zug der Flussbegradigungen und dem Ausbau der Wasserstraßen ging dieser Lebensraum für die Art fast vollständig verloren. Mit der Eroberung sekundärer Lebensräume konnte der Flussregenpfeifer den Bestandseinbruch etwas ausgleichen und gilt derzeit als nicht mehr gefährdet. Die Vögel findet man heute bevorzugt in Kies- und Sandgruben. Verbreitet sind Flussregenpfeifer in Eurasien bis Japan. In Europa sind die Vögel Langstreckenzieher und überwintern in Afrika südlich der Sahara. Der Bestand in Deutschland besteht aus 5.500 bis 8.000 Brutpaaren. In NRW kommen 500-750 Paare vor 134.000 -262.000 gibt es europaweit und weltweit 280-530 Tausend Vögel.

 

                                                      Der Flussregenpfeifer war Vogel des Jahres 1993 in Deutschland.