Die 23- 26 cm große Fahltaube (Leptotila pallida) kommt ausschließlich im Norden Südamerikas vor. Sie gilt als in ihrem Bestand ungefährdet (least concern), obwohl in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet die natürlichen Wälder abgeholzt werden, um Plantagen anzulegen. Dadurch sind die Tauben seltener geworden. Aufgrund des sehr großen Verbreitungsgebietes wird die Taube jedoch von der IUCN als insgesamt ungefährdet eingestuft.
Es kommen mehrere andere ähnliche Arten im Verbreitungsgebiet der Fahltaube vor, mit der sie verwechselt werden könnte. Die Weißstirntaube lebt in Regionen, die im Vergleich mit dem Lebensraum der Fahltaube trockener sind und einen schüttereren Baumbestand aufweisen. Die in Kolumbien und Ecuador vorkommende Unterart ist außerdem blasser als die Fahltaube und weist ein einheitlicheres Gefieder auf. Die Graukopftaube kann bei Feldbeobachtungen kaum von der Fahltaube unterschieden werden.