Der Schwarzhalstaucher ist deutlich kleiner als Hauben-, Rothals- oder Ohrentaucher und nur etwas größer als der Zwergtaucher. Früher zog sich die westliche Verbreitungsgrenze des Schwarzhalstauchers durch Mitteleuropa, doch mittlerweile hat er sich in ganz Mitteleuropa etabliert und breitet sich von dort weiter aus. Auch der Norden wird zunehmend besiedelt. Trotz dieses Trends zur Ausbreitung sind Schwarzhalstaucher in der Roten Liste Deutschlands als gefährdet gelistet. Lokale Bestände unterliegen oft größeren Schwankungen, wenn sich die Wasserstände in den Gewässern verändern. Die Art kann sich darauf allerdings gut einstellen, sodass bei einigen Gewässern eine sprunghafte Zu- oder Abnahme der Brutpopulation auftreten kann.